BHKW Flexibilisierung Schwanebeck

Anbieter der Vermögensanlage:

Bioenergie Schwanebeck GmbH & Co. KG - www.bioenergie-quelle.de

Weitersagen:

  • BHKW Flexibilisierung

  • EEG-Vergütung garantiert

  • Bestandsanlage mit Ertragshistorie

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Grußwort

Liebe Anlegerinnen und Anleger,

nach erfolgreicher Finanzierung des Projektes "BHKW Flexibilisierung Gröna" freuen wir uns Ihnen nun ein weiteres Projekt mit LeihDeinerUmweltGeld vorstellen zu dürfen. Mit unserer Bioenergie versorgen wir die Stadt Schwanebeck mit klimaneutral erzeugten Strom. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaft und Landwirtschaft und tragen durch die Nutzung von landwirtschaftlichen Resten dazu bei, das Klima zu schonen.
Gemeinsam mit Ihnen, liebe Anlegerinnen und Anleger, möchten wir auch diese Biogasanlage fit und flexibel machen. Investieren Sie mit uns gemeinsam in eine moderne Anlagenkonzeption und profitieren Sie von einer nachhaltigen Rendite!


Ihr Nils Grütters

Geschäftsführer der Bioenergie Schwanebeck GmbH & Co. KG

Kurzbeschreibung

Das Projekt der Bioenergie Schwanebeck GmbH & Co. KG befindet sich in der Kleinstadt Schwanebeck 50 km südwestlich von Magdeburg. Die landwirtschaftlich geprägte Region bietet ideale Voraussetzungen für Ackerbau und Viehwirtschaft und ist daher auch das perfekte Umfeld für eine Biogasanlage. Die in 2006 errichtete Biogasanlage produziert jedes Jahr eine Strommenge von ca. 5.504 MWh, die zur Stromversorgung für rund 1.500 Haushalte ausreicht. Gleichzeitig wird an dem Standort neben Strom auch Wärme hergestellt, die zur Aufbereitung von wertvollem Dünger für die Landwirtschaft dient: Dies wird durch die Trocknung des Gärprodukts bewerkstelligt.

Die Biogasanlage setzt insbesondere Mais als Substrat ein, um Biogas zu produzieren. Das durch den Gärungsprozess gewonnene Biogas wird genutzt, um auf natürliche Weise Strom und Wärme zu produzieren und damit ein Blockheizkraftwerk vor Ort zu betreiben. Des Weiteren werden große Mengen an Hühnertrockenkot verwendet, der von regionalen landwirtschaftlichen Betrieben angeliefert wird. Dies reduziert die notwendige Anbaufläche für die benötigten nachwachsenden Rohstoffe. Die aus der Biogasanlage entnommenen Gärprodukte enthalten viele Mineralstoffe und werden von einem Agrarbetrieb eingesetzt, um künstlichen Mineraldünger zu ersetzen. Dies spart Kosten, dient aber vor allem der Vermeidung der energieintensiven Düngeproduktion. 

Der Standort der Biogasanlage hat sich als sehr wirtschaftlich erwiesen, da die vom Ackerbau geprägte Region ausreichend Einsatzstoffe zu guten Preisen ermöglicht. Die Biogasanlage blickt auf sehr erfolgreiche Jahre zurück und war in der Lage aufgenommenes Fremdkapital zügig zurück zu führen. Im April 2018 wird die Anlage planmäßig schuldenfrei sein.

Die Biogasanlage soll nun mit Hilfe der Anleger von LeihDeinerUmweltGeld weiter ausgebaut werden. Aktuell besteht für die Betreibergesellschaft die Möglichkeit die Anlage zu flexibilisieren. Für die Biogasanlage in Schwanebeck soll die vorhandene Motorkapazität kurzfristig erweitert werden, denn es besteht die Möglichkeit, die vorhandenen 688 kW Motorleistung auf 1376 kW zu verdoppeln. Durch die Optimierung steigen die garantierten Einnahmen um 89.000 EUR pro Jahr, ohne dass die Biogasanlage mehr produzieren muss. Grund hierfür ist die staatliche Flexibilitätsprämie: Deutschland muss für die Energiewende Kapazitäten aufbauen, damit auch Strom produziert wird, wenn Wind und Solar nicht zur Verfügung stehen, weshalb bestehenden Anlagen sehr hohe Förderungen bekommen, um in weitere Motoren zu investieren. Der Staat fördert die Erweiterung der Motorleistungen mit garantierten Zuschüssen über eine Laufzeit von 10 Jahren.

 

Persönliche CO2 Bilanz: Je 1.000,- € Darlehen werden etwa 0,620 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Durchschnittlich verursacht ein Mensch in Deutschland einen Carbon Footprint von ca. 11 Tonnen CO2.

Projektfazit der Allianz Climate Solutions


Für das Projekt „BHKW Flexibilisierung Schwanebeck“ wurde ein Projektfazit durch die Allianz Climate Solutions abgegeben. Dieses bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Dokumente der folgenden drei Schwerpunkte: Plausibilisierung der Wirtschaftlichkeitsberechnung, technische Plausibilität und Substratversorgung.

Die Allianz Climate Solutions beurteilt die von Herrn Grütters angestrebten Maßnahmen als "technisch und wirtschaftlich sinnvoll". Ebenfalls wird die "Rückführung des vorhandenen Bankkredits aus laufenden Cash-Flows [als] positiv bewertet, da danach keine erstrangigen Verbindlichkeiten der Bioenergie Schwanebeck gegenüber Banken mehr bestehen."

Das Projektfazit kann unter dem Reiter Beteiligungsangebot Punkt „Downloads“ heruntergeladen werden.

Kapitalverwendung

Die Biogasanlage der Bioenergie Schwanebeck GmbH & Co. KG soll durch Umbau- und Optimierungsmaßnahmen für eine Flexibilisierung angepasst werden. Die Biogas Schwanebeck GmbH & Co. KG garantiert, dass die Biogasanlage nicht als Sicherheit für eine andere Finanzierung genutzt werden darf und die Nachrangdarlehen somit neben den Lieferantenforderungen die einzigen Forderungen darstellen. Die Gelder der Crowd werden folgendermaßen verwendet:  

Besonderheiten des Projektes

Geschlossener Gärrestkreislauf
Die ausgegorenen Einsatzstoffe werden zu den vorgeschriebenen Ausbringzeiten von dem substratliefernden Betrieb zurückgenommen und auf die Felder ausgetragen, so dass wir hier einen geschlossenen Kreislauf vorfinden. 

Das betriebswirtschaftliche Konzept 
Der produzierte Strom wird gemäß EEG mit einer für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung samt eines fixen Bonus für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe vergütet. Findet die Verstromung des Gases in einem Blockheizkraftwerk statt, kann bei der Verstromung zusätzlich zum Strom auch Wärme gewonnen werden. Die erzeugte Wärme kann intern verwertet werden und dient darüber hinaus mittels einer Gärrestetrocknung zur Aufwertung des Outputs als hochwertiger Dünger. Im Ausmaß der Wärmenutzung wird dann die Stromvergütung um einen weiteren Bonus für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-Bonus) erhöht. 

Konditionen

Im Rahmen individueller Beteiligungen haben sich bereits fünf Anleger mit einer Summe von insgesamt 105.000 Euro über LeihDeinerUmweltGeld an diesem Projekt beteiligt. Daher beträgt die Investitionssumme des öffentlichen Angebots 615.000 Euro.

Mit der auf 615.000 Euro limitierten Bürgerbeteiligung ermöglicht die Bioenergie Schwanebeck GmbH & Co. KG Bürgerinnen und Bürgern regional, wie auch überregional die wirtschaftliche Teilhabe an diesem Projekt.

Als Anleger/-in erhalten Sie eine Rendite von 5,50 % p.a. bei einer Laufzeit von 5 Jahren. Ihr Darlehen wird mit einer festen Annuität jährlich zurückgeführt, d.h. Sie erhalten jedes Jahr einen fixen Betrag (Annuität), der sich aus Tilgung und Zinsen zusammensetzt, zurück. Zum Ende der Kreditlaufzeit steigt der Tilgungsanteil, wohingegen der Zinsanteil sinkt.

Ihr Beitrag zu Nachhaltigkeit

Aus Biomasse gewonnene Energie ersetzt fossile Einsatzstoffe und Atomstrom. Es kann somit den Ausstoß von Treibhausgasen verringern und einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiewirtschaft leisten. Bioenergieträger wie Biogas setzen bei ihrer Nutzung nur soviel CO2 frei, wie während des Wachstums der Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Dadurch kann im Idealfall eine klimaneutrale Nutzung erreicht werden. Dem landwirtschaftlichen Betrieb steht zukünftig im Vergleich zur bisherigen Verwendung fossiler Brennstoffe dauerhaft günstigere sowie sicher und umweltfreundlich gewonnene Wärme zur Verfügung. Er ist damit in der Lage seinen Betrieb ökologisch und ökonomisch zu führen. 

Tragen Sie jetzt zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei und investieren Sie in die BHKW Flexibilisierung Schwanebeck!

Was ist Biogas?

Ausführliche Informationen zu der Funktionsweise, den ökologischen Vorteilen und der Wirtschaftlichkeit von Biogas- und Gasaufbereitungsanlagen finden Sie auf den Seiten der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.. Der Verein wurde 1993 auf Initiative der Bundesregierung mit der Maßgabe ins Leben gerufen, Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe zu koordinieren.

Techn. Konzept

Die Biogasanlage am Standort Kapellenstraße, 39397 Schwanebeck soll durch den Zubau eines Blockheizkraftwerks (BHKW) und dem Ausbau des Gärrestelagers flexibilisiert werden. 
 
Stammdaten BHKW
Standort: Kapellenstraße, 39397 Schwanebeck
Leistung: 688 kW
Feuerungswärmeleistung: 1.711 kW
Wärmeverwendung: Gärrestetrockner (Mississippitrockner AgroEnergien)
Energieversorger: Stadtwerke Bernburg
Netzverknüpfungspunkt: DE00713739397DV100E00000000075933
Maße des Containers: 3940 x 1500 x 2300 mm LxBxH
Motor: Agenitor 408 BG Twin Pack (2G)
Generator: Marelli M88 400 LC4 647 kWw
Substratverwendung der Biogasanlage
Maissilage: 8.000 t/Jahr
Hühnertrockenkot: 4.000 t/Jahr
Betriebsbeschreibung der Biogasanlage
Siloplatte: Nutzung der angepachteten Fahrsiloanlage des landwirtschaftlichen Betriebs
Feststoffeintrag: 80 m³ (Huning)
Fermenter: Bruttovolumen 2.500 m³
Nachgärer: 2.500 m³
Gärrestlager: 2.500 m³
Notgasfakel: 7,5 m³/h
Ertrag
Jahresertrag: 5.504 MWh p.a.

Aufbau der Biogasanlage

Die Anlage besteht aus einem Fermenter, einem Nachgärer und einem Endlagerbehälter für den Gärrest. Für die Fütterung der Feststoffe wie Pflanzensilage und Hühnermist ist eine Feststoffbeschickung vorhanden. Das gewonnene Biogas wird aus den Gasspeichern der Behälter entnommen, gereinigt, getrocknet und anschließend in einem BHKW verstromt. Der Fermenter ist das Kernstück einer Biogasanlage, in dem unter Luftabschluss die Gärung stattfindet. Ein Fermenter hat einen Gärraum mit einem großen Volumen, um eine geringe Faulraumbelastung zu erreichen, die sich wiederum positiv auf den Prozess der Gaserzeugung auswirkt. Dieser Gärraum wird über den Feststoffbeschicker ständig mit Gärsubstraten beschickt.

Für eine stabile Gaserzeugung ist eine möglichst gleich bleibende Zuführung zum Fermenter wichtig, daher wird dieser Arbeitsschritt computergesteuert, so dass Bedienungsfehler weitgehend vermieden werden können. Nach einer Verweilzeit von 30 – 90 Tagen ist der größte Teil der organischen Substanz in Gas umgewandelt worden, das dann in einem der beiden Blockheizkraftwerke mittels Generatoren verstromt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Der geruchsarme Gärrest sammelt sich kontinuierlich im Gärrestelager und wird dort bis zur Ausbringung auf landwirtschaftliche Flächen verwahrt. Die durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnene Wärme dient der Beheizung des Fermenters und wird im Rahmen der Trocknungsanlage verwertet.

Herzstück der Anlage jedoch ist das mit zwei 344 kW Motoren umfassende Blockheizkraftwerk (BHKW). Dies hat einen hohen elektrischen Wirkungsgrad von 42 % und erfüllt die Abgasnormen, die für die Erlangung des Umweltbonus in Höhe von ca. 50.000 EUR für die umweltschonende Produktion in Anspruch notwendig sind. Die Anlage befindet sich in einem guten technischen Zustand und das BHKW selbst wurde vor 2 Jahren ausgetauscht, so dass in den kommenden 5 - 10 Jahren, bei regelmäßigen Wartungen, mit einem planbaren Geschäftsbetrieb zu rechnen ist.

Substratkonzept

Die Agrarwirtschaft Schwanebeck e.G versorgt seit 10 Jahren die Biogasanlage mit den benötigten Einsatzstoffen. Die für den Anbau der Energiepflanzen benötigte Ackerfläche von ca. 200 ha stellen nur eine untergeordnete Größenordnung für den Betrieb dar. Der entsprechende Liefervertrag hat eine Laufzeit von weiteren 10 Jahren und sichert damit die Produktion bis zum Ende der garantierten Vergütungsperiode. Aufgrund der langjärigen und vertrauesnvollen Zusamenarbeit schätzt die Allianz Climate Solutions "das Risiko einer Nichtlieferung als gering" ein.

Die Biogasanlage wird als Trockenfermentationsanlage gefahren. Gleichzeitig erhält sie den Güllebonus durch den Einsatz von Hühnertrockenkot. Insgesamt profitiert die Biogasanlage davon, dass sie kurz nach Einführung des EEG, im Jahre 2006, errichtet wurde. Damals waren die Vergütungssätze am höchsten – und diese sind für 20 Jahre garantiert.

Konditionen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Übersicht über alle wichtigen Zahlen und Termine zu diesem Projekt bereit.

Laufzeit Zins Tilgung Zinstermin Fälligkeit
5 Jahre 5,50 % Annuitätendarlehen 31.03. 31.03.2023
Beteiligung: 615.000 Euro
Darlehensart: Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt
Zinszahlungsrhythmus: jährlich, nachschüssig (act/365)
Verfügbar ab: 02.02.2018
Mindestanlagebetrag: 100 €. Darüber hinaus jeder durch 50 teilbare Betrag.
Maximalanlagebetrag: Entspricht dem noch verfügbaren restlichen Darlehenskontingent, für natürliche Personen jedoch maximal 10.000 €
Downloads:
Musterdokumente:

Zahlungsplan

Angenommen Sie vergeben zum Start des Projekts am 02.02.2018 ein Darlehen über 10.000 € zu 5,50 % Zinsen p.a. für die Laufzeit von 5 Jahre, dann sieht Ihr Zahlungsplan für dieses Darlehen wie folgt aus:

Jahr Datum Zahlung brutto davon Zinsen davon Tilgung Zahlung netto
(nach Steuern)
Status
0 31.03.2018 € 87,40 € 87,40 € 0,00 € 64,35 ausgezahlt
1 31.03.2019 € 2.341,76 € 550,00 € 1.791,76 € 2.196,70 ausstehend
2 31.03.2020 € 2.341,76 € 452,69 € 1.889,07 € 2.222,37 ausstehend
3 31.03.2021 € 2.341,76 € 347,55 € 1.994,21 € 2.250,09 ausstehend
4 31.03.2022 € 2.341,76 € 237,87 € 2.103,89 € 2.279,02 ausstehend
5 31.03.2023 € 2.343,23 € 122,16 € 2.221,07 € 2.311,01 ausstehend
Gesamt € 11.797,67 € 1.797,67 € 10.000,00 € 11.323,54

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Ihre Verzinsung beginnt an dem Tag, an dem Ihr Geld auf dem Treuhandkonto eingegangen ist.
Die Biogasanlage nimmt seit 2015 an der Direktvermarktung teil. Durch die Flexibilisierung der Anlage wird diese in Kürze auch Regelenergie anbieten. Die dafür notwendigen technischen Maßnahmen werden u.a. durch die Anlegergelder finanziert. Die Anlage erhält auf die Motorerweiterung eine Flexibilitätsprämie. Die Flexibilisierung ermöglicht eine Produktionsweise, die Schwankungen durch Windenergie und Photovoltaik im Stromnetz ausgleichen soll. Zukünftig wird der Strom der Biogasanlage produziert, wenn der Stromverbrauch besonders hoch ist. Dies ist insbesondere in den Morgenstunden und Abends der Fall. Nachts wird die Produktion dann stark reduziert oder bei Bedarf sogar ausgesetzt.
Im Rahmen individueller Beteiligungen haben sich fünf Anleger mit einer Summe von insgesamt 105.000 Euro über LeihDeinerUmweltGeld an diesem Projekt beteiligt. Daher beträgt das Investitionsvolumen des öffentlichen Angebots 615.000 Euro.
In der Region der Magdeburger Börde wird sehr viel Ackerbau betrieben. Die letzte Ernte war sehr gut, sodass hohe Erträge gewonnen werden konnten und ein Überangebot besteht. Für die Biogasanlage wird die komplette Pflanze geerntet, siliert und im Laufe des Jahres in der Biogasanlage, zusammen mit den anderen Einsatzstoffen, zur Energieerzeugung genutzt. Der Maiskolben bringt ca. 75 % die Restpflanze 25 % der Energie, daher wir die komplette Pflanze eingesetzt. Nach der Vergärung werden die Gärreste wieder auf den Ackerflächen eingesetzt und versorgen den Boden mit den Mineralien, die ihm vorher durch die Pflanzen entzogen wurde.
Die Anlage wurde im November 2016 gekauft, da die Vorbesitzer mit der eigenen Anlagenführung nicht zufrieden waren, daher sind die Vorjahreswerte nur bedingt aussagekräftig und der Vergleich zu den zukünftig geplanten Anwendungen schwierig. Die Technik wird mit den Anlegergeldern runderneuert, was bedeutet, dass wichtige Baugruppen in einen neuwertigen Zustand gebracht werden. Durch neue Technik wird die Anlagenverfügbarkeit höher und Ausfälle geringer. Zusätzlich besteht durch die Flexibilisierung die Möglichkeit, die erlaubte und geplante Jahresstromproduktion auch schon "vorzuarbeiten": Im Frühling und Sommer des Jahres kann die Stromproduktion verdoppelt werden wodurch ein Puffer für mögliche Ausfälle und Probleme in der zweiten Jahreshälfte besteht.
Das Projekt hat kein Mindestvolumen welches erreicht werden muss, was bedeutet, dass das Projekt bereits ab dem ersten Euro erfolgreich finanziert ist. Sollte in dem Fundingzeitraum nicht die gesamte Summe zusammenkommen, wird der Emittent die restlichen Geldmittel aus vorhandenem Eigenkapital und den Umsätzen aus der Geschäftstätigkeit bereitstellen und das Projekt durchführen.
Die Abwärme wird genutzt, um die ausgegorenen Bestandteile (Gärreste) zu trocknen und damit den Transport zu den Feldern ökologischer und ökonomischer zu gestalten. An dem Standort gibt es nur eine dünne Wohnbebauung, sodass ein Nahwärmenetz sehr viele Leitungswege hätte und auf Grund dessen nicht wirtschaftlich wäre. Eine Gaseinspeisung ist eine sehr zukunftsträchtige Idee, allerdings ist die Technik sehr aufwendig, auch in der laufenden Betreuung, um die Gasqualität auf das Niveau von Erdgas zu bringen. Dieser Prozess lohnt sich erst ab einer Anlagengröße, die an dem Standort nicht gegeben ist. Die mit den Anlegergeldern geplante Flexibilisierung (also der Zubau von mehreren BHKW-Motoren) führt dazu, dass insbesondere Spitzenlaststrom geliefert werden kann: Das macht die Stromnetze sicher und ermöglicht erst eine hohe Quote an Wind- und Solarstrom. Die Biogasanlage kann Bedarfsschwankungen sehr gut auffangen. Flexibilität, schnell mehr oder weniger zu produzieren ist daher ein wichtiger Bestandteil für die Energiewende. Wenn diese Flexibilisierung angeboten wird, besteht der Nachteil, dass die Wärme nicht immer dann gebraucht wird, wenn das Stromnetz gestützt werden soll. Über die vorhandene Gärrestetrocknung hinaus wird daher nur eine Trocknung von sonstigen Materialien wie z.B. Holz und Getreide geplant.
Die Konditionen für Privatinvestoren finden Sie rechts auf der Projektseite. Weitere oder andere Privatinvestoren sind nicht beteiligt und nicht investiert. Die Gesellschaft wird die letzten Bankdarlehen im April dieses Jahrs aus laufender Liquidität zurückzahlen und hat dann keine Bankverbindlichkeiten mehr.
Der Wechsel in der Geschäftsführung erfolgte, da die Gesellschaft im November 2016 gekauft wurde, allerdings wurde durch die Übernahme der Mitarbeiter eine Kontinuität in der operativen Arbeit gewährleistet. Die Geschäftsführung verantwortet aktuell drei Biogasanlagen und berät weitere 50 Biogasanlagenbetreiber in Bezug auf Energieeffizienz, Stromeinkauf und Abgabenreduktion. Die ehemaligen Gesellschafter haben hohe Darlehen an die Gesellschaft vergeben und im Rahmen des Veräußerungsprozesses auf die Rückzahlung verzichtet: Damit kam es zu hohen außerordentlichen Erträgen bei der Gesellschaft. Dies war eine einmalige Transaktion, die vorgenommen wurde, bevor die Gesellschaft übernommen wurde.
Der Genehmigungsprozess für Bankdarlehen und die anschließende Betreuung ist recht umständlich. Da unterschiedliche Komponenten gekauft werden, ist eine Besicherung schwierig, da diese größtenteils in der Biogasanlage verbaut werden und dann als "Bestandteil" gelten. Abtretungen von Einspeisevergütungen, grundbuchliche Besicherungen etc. wären im Zuge dessen notwendig und dass für einen kurzlaufenden Kredit von 5 Jahren. Die Bioenergie Schwanebeck GmbH & Co. KG ist in den kommenden Wochen mit der Tilgung aller Bankverbindlichkeiten am Ziel und hat dann keine Bankschulden mehr.

Sie haben Fragen zu diesem Projekt?

Hier können Sie uns bequem Ihre Anfrage senden - die wichtigsten Anlegerfragen und unsere Antworten haben wir für Sie unten notiert.

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Neuigkeiten

  • 19.06.2018 - Projektupdate ll

    Die Installation des zweiten Blockheizkraftwerkes wurde erfolgreich durchgeführt. Es handelt es sich um das BHKW Jenbacher, JMS 316 GS-B.L welches eine elektrische Leistung von 733 kW el. und eine thermische Leistung von 803 kW aufweist. Der Zusatzmotor soll dafür sorgen, dass die genehmigte Produktionsmenge der Anlage für das Jahr 2018 zu 100% hergestellt werden kann. Zudem werden Zusatzeinnahmen durch die Bereitstellung von regelbaren Motorkapazitäten erzielt.

  • 15.05.2018 - Projektupdate l

    Die im Rahmen des Investitionsplans vorgesehenen Maßnahmen werden sukzessive realisiert.

    Das für das Projekt vorgesehene zweite BHKW ist bereits geliefert und installiert worden. Es hat eine Leistung von 733 KW, was eine Verbesserung gegenüber der ursprünglich geplanten Erweiterung von 688 KW darstellt.

    Der eingesetzte Motor der Firma Jenbacher gilt als der zuverlässigste im Bereich Biogas. Für den Motor wurde ein Vollwartungsvertrag mit dem Hersteller über fünf Jahre abgeschlossen.
    Die Trafostation an der Biogasanlage wurde entsprechend erweitert, somit ist an der Biogasanlage nun eine elektrische Leistung von 1,4 MW installiert. Die Flexibilitätsprämie und die damit verbundenen höheren Einnahmen werden voraussichtlich ab Juni 2018 monatlich gewährt.

    Auch der geplante Austausch der Membranfolien auf dem bestehenden Gärrestelager der Anlage ist vorgenommen worden. Hierfür wurde eine neue Dachfolie bestellt, die ein größeres Gasvolumen bietet, wodurch der Gasspeicher des Behälters von 1000 Kubikmetern auf 1800 Kubikmetern erweitert wurde.
    Die Erweiterung ermöglicht es Gas im Voraus zu produzieren, um die zusätzlichen Motoren in den Hochzeiten hinzu zu schalten. Alternativ können die Motorleistungen bei Überangebot an den Strommärkten reduziert und das Gas zwischengespeichert werden.

    Darüber hinaus sind die Rührwerke installiert worden. Zur Zeit ist an der Anlage eine Flüssigfütterung probehalber installiert worden, um deren Belastbarkeit zu überprüfen. Die endgültige Modulauswahl findet nach erfolgreicher Prüfung statt. Der Einbau ist für den Anfang des dritten Quartals vorgesehen.

    Die weiteren Arbeiten sind in der Planung.

    Die Bioenergie Schwanebeck zahlt mit Ende des Monats April 2018 die letzte Darlehnsrate an die finanzierende Bank zurück und ist damit kreditfrei.
    Eine Finanzierung besteht dann nur noch über die Anlegergelder der Plattform LeihDeinerUmweltGeld.

  • 02.02.2018 - Fundingstart auf LeihDeinerUmweltGeld!

    Das Projekt BHKW Flexibilisierung Schwanebeck ist heute erfolgreich auf LeihDeinerUmweltGeld gestartet. Wir freuen uns auf viele Beteiligungen!

Dieser Bereich steht nur Investoren zur Verfügung, die erfolgreich in das Projekt investiert haben!

  • Laufzeit:
    • 5 Jahre
  • Zins:
    • 5,50 %
  • Volumen:
    • 615.000 Euro
  • Tilgung:
    • Annuität
  • Zinsart:
    • Festzins

Volumen:

615.000 €

Verbleibend:

15 Wochen
Bereits finanziert: 548.850 €

Sie haben Fragen?

069 / 2547 413 55