• Ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept

  • Grundwasserschonend

  • Kurze Laufzeit

Grußwort

Liebe Anleger,
mit der Projektierung einer Biogasanlage möchten wir für die Region Groenlo in den Niederlanden eine ökologisch nachhaltige Lösung schaffen, von der vor allem die ortsansässigen Bewohner und Landwirte profitieren. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns an diesem beispielhaften Projekt mitzuwirken und wirtschaftlich an den Erträgen zu partizipieren. 
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung mit einem Umweltkredit auf LeihDeinerUmweltGeld.de!
 

Ihr Wolfgang Chantre

Geschäftsführer der RMS GmbH

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Kurzbeschreibung

In den Niederlanden in der Region Groenlo plant die RMS GmbH den Bau einer Biogasanlage, bei der ein ganzheitlicher Biogas-Produktionsprozess eingesetzt wird, der dafür sorgt, dass Einsatzmaterialien (Gülle) effizienter genutzt und Produktionsabfälle (wie z.B. Gärreste) und Grundwasserverschmutzung vermieden werden. Somit werden alle eingesetzten Substrate vollständig verarbeitet. Zudem wird für Landwirte eine alternative Lösung geschaffen, um ihre Gülle zu entsorgen.

Die RMS GmbH ist seit 10 Jahren Entwickler für Biogasanlagen und steht Energiedienstleistern beratend zur Seite. Der Fokus des Unternehmens liegt bei Fernwärme, sowie Forschung und Projektentwicklung von Biogasanlagen.

 

Persönliche CO2 Bilanz: Je 1.000 Euro Darlehen werden etwa 0,620 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Durchschnittlich verursacht ein Mensch in Deutschland einen Carbon Footprint von ca. 11 Tonnen CO2.

Kapitalverwendung

Die Bioraffinierie Groenlo wird aktuell von der RMS GmbH projektiert und soll mit Baubeginn an einen Investor veräussert werden. Aktuell befindet sich das Projekt in der Genehmigungsphase. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht und liegt nun zur Prüfung bei den niederländischen Behörden. Die hieraus entstehenden Erlöse sollen zur Rückzahlung der Darlehen zuzüglich der Zinsen in 18 Monaten genutzt werden. Konkret werden die Umweltdarlehen für folgende Investitionen verwendet:
 
    30.000 €  Genehmigungs- und Planungsunterlagen
  248.000 € Bau-Planung
    20.000 € Planungskosten Stromanschluss
    30.000 € Planungskosten Gasanschluss
    60.000 € Finanzierungskosten Projektentwicklung
  150.000 € Genehmigungskosten (Baugenehmigung)

Es wurde vereinbart, dass die ersten 150.000 €, fristenfreien Gelder, an die RMS GmbH ausgezahlt werden, um die Baugenehmigungskosten zu finanzieren. Erst wenn die Baugenehmigung erteilt wurde, werden die restlichen Gelder ausgezahlt.

Konzept

Die Biogasanlage der RMS GmbH stellt einen geschlossenen Kreislauf dar, womit keine unerwünschten Neben- und Abfallprodukte entstehen. Während herkömmliche Biogasanlagen entweder Elektrizität und/oder Gas herstellen, wodurch Gärreste entstehen, ermöglicht die RMS-Anlage im Gegensatz dazu bei der Herstellung von Biogas die Produktion von vermarktbaren Endprodukten wie CO2, Elektrizität, Dünger, Ammoniumsulfat und hochgereinigtem Wasser.

Dies geschieht in sieben Produktionsschritten: Gärung, Hygienisierung, Separation, Trocknung, Verdunstung, Destillation und Wasserreinigung. Die angewandte Verfahrenstechnik wird in dem Reiter „Techn. Daten“ ausführlich beschrieben.

Die verbaute Technologie ist seit einigen Jahren in Deutschland in Betrieb und bestätigt die Zukunftsfähigkeit und Profitabilität der Anlagen. Dadurch, dass das Einsatzmaterial jederzeit zur Verfügung steht und diverse Ausbringungen durch die Verarbeitung möglich sind, ist ein stetiges Einkommen sicher.

Technische Plausibilisierung

Für das Projekt „Bioraffinerie Groenlo“ wurde eine Beurteilung des Projektes durch Dipl. Ing. Martin Heeg erstellt. Diese bezieht sich auf folgende drei Schwerpunkte: Substratversorgung, Referenzen der Projektbeteiligten und eine technische Plausibilisierung des Projektes. Die gesamte Beurteilung ist für registrierte Nutzer unter dem Reiter „Beteiligungsangebot" Punkt „Downloads“ einsehbar.

Finanzierung

Die Bürgerbeteiligung ist auf 526.500 Euro limitiert. Gemeinsam mit Ihnen als Anleger/-in soll dieses Vorhaben umgesetzt werden. Das Projekt bietet eine Rendite von 8,00 % p.a. bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Ihr Darlehen sowie Ihre Zinsen werden endfällig zurückgeführt, d.h. Sie erhalten am Ende der Laufzeit einen fixen Betrag zurück. Unter dem Reiter „Beteiligungsangebot“ können Sie einen beispielhaften Zahlungsplan einsehen.

Hintergrund zum Gülleüberschuss in den Niederlanden

In den Niederlanden gibt es, bedingt durch die geringe Ausbringungsfläche (Ackerfläche), einen deutlichen Überschuss an Gülle, was sich zu einem ernstzunehmenden Problem entwickelt hat. Die Ausbringung der Gülle ist auf die Frühlings- und Herbstzeit beschränkt. Der Abtransport überschüssiger Gülle, die nicht als Dünger verwendet werden kann, geht mit hohen Kosten einher, die von den Landwirten getragen werden müssen. Im Jahr 2015 lag der Anteil an Gülle, der nicht als Dünger verwendet werden konnte bei 50 % mit steigender Prognose von über 60 % für 2017, was einen Handlungsbedarf für eine alternative Lösung dringend macht.

Auch seitens der Regierung ist das Problem bekannt, dass Gülle unter diesen Bedingungen, zur Belastung der Umwelt wird, da Nitrate in den Boden eindringen und das Grundwasser verunreinigen. Daher wurde jeder Landwirt gesetzlich dazu verpflichtet die produzierte Gülle zu mehr als 50 % zu verwerten. Im Gegensatz zu dem RMS-Konzept können herkömmliche Biogasanlagen diese Probleme nicht bewältigen, da dort bei diesem Prozess immer Abfallstoffe entstehen.

Techn. Daten

In dem Industriegebiet Laarberg am Standort Ruiterweg, 7141 JE Groenlo, Section F, Nummern 20, 21 und 915 soll eine Biogasanlage errichtet werden, welche das erzeugte Biogas in das bestehende Gasnetz einspeisen wird. Die geplante Biogasanlage Groenlo verarbeitet ausschließlich organische Abfallstoffe in Form von Rinder- und Schweinegülle sowie Grassilage aus der Straßenbegleitgrünpflege. Die Substrate werden so verarbeitet, dass jedes einzelne Endprodukt vermarktet werden kann und somit keine zusätzliche Belastung für die Böden der Region entsteht. Dabei erzeugt die Anlage eine Leistung von 20 MW.

Zusammensetzung der Inputstoffe

Rindergülle ca. 110.000 t/a
Rinderfestmist ca. 30.000 t/a
Schweinegülle ca. 310.000 t/a
Grassilage ca. 150.000 t/a
Gesamtinput ca. 600.000 t/a


Verfahrenstechnik

Schaubild Verfahrenstechnik


Die für die Verwertung angelieferten Substrate werden werktäglich im ersten Schritt zunächst im Eingangsbereich der Anlage mengen- und herkunftsmäßig erfasst und gewogen. Anschließend werden die Substrate entsprechend der Konsistenz der Feststoffannahme- oder Flüssigannahmestation zugeführt. Die Anlieferung der zu verarbeitenden flüssigen Substrate erfolgt in geschlossenen Behältnissen/Tank- und/oder Güllefahrzeugen, die anschließend in geruchsgekapselten Misch- und Ausgleichbehältern zwischengespeichert werden. Die festen Substrate, wie Grassilage und Festmist, werden mittels Radlader über das Eintragsystem dem Prozess zugeführt.

Die angelieferten Substrate werden über ein mechanisches Transportsystem zu der Anmaischstation gefördert, dort miteinander vermischt und mit einem für die Vergärung optimalen Trockensubstanz-Gehalt der Fermentation zugeführt. Die Fermentation besteht aus zwei Stufen, der Fermentationsstufe und der Hygienisierungsstufe. Das sich in der Fermentationstufe bildende Biogas (ca. 54,00 % CH4) wird in Gasspeichern aufgefangen und gesammelt, die den oberen Abschluss der Behälter bilden. Die weiteren 44,00 % CO2 werden dabei von dem Bio-Methan getrennt, in umliegende Gewächshäuser eingeleitet und trägt dann dort zum Wachstum der Pflanzen bei.

Nach einer Aufenthaltszeit von 45 - 60 Tagen wird der Gärrest der Hygienisierungsstufe zugeführt. Da die Inputsubstrate von verschiedenen Produktionsstätten stammen, ist eine Hygienisierung der gesamten Verarbeitungsmenge zwingend erforderlich. In als Wärmetauschern ausgebildeten, vorgelagerten Wärmeschächten wird die Temperatur des Gärrestes auf die für die Hygienisierung erforderliche Mindesttemperatur von 70°C angehoben. Anschließend wird der hygienisierte Gärreststrom den Entwässerungsstufen zugeführt. Vorgeschaltete Behälter dienen ebenfalls der Vergleichsmässigung. Die Entwässerung erfolgt durch eine Zentrifuge, worin feste von flüssigen Inhaltsstoffen getrennt werden.

Ein Teil des so entwässerten Gärrestes wird anschließend der Trocknungseinrichtung zugeführt. Hier wird der noch enthaltene Trockensubstanz-Gehalt weiter erhöht und steht somit einer stofflichen Verwertung im landwirtschaftlichen Bereich als hochwertiger Dünger zur Verfügung. Die verbleibende Flüssigkeit wird soweit gereinigt und aufbereitet, sodass sie bedenkenlos in Oberflächengewässer (Bäche) eingeleitet werden kann.

Durch die umfassende Verwertung der Input-Stoffe, sowie die Verarbeitung der durch die Gasproduktion entstandenen Reststoffe bildet das System einen geschlossenen Kreislauf.
 



Bewährte Projektpartner 

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Neuigkeiten

  • 31.01.2017 - Fundingstart auf LeihDeinerUmweltGeld

    Das Projekt Bioraffinerie Groenlo ist heute erfolgreich auf LeihDeinerUmweltGeld gestartet. Wir freuen uns auf viele Beteiligungen und einen angeregten Austausch!

  • Laufzeit:
    • 1,5 J
  • Zins:
    • 8,00 %
  • Volumen:
    • 526.500 Euro
  • Tilgung:
    • Endfällig
  • Zinsart:
    • Festzins

Volumen:

526.500 €

Verbleibend:

11 Monate
Finanziert:

Sie haben Fragen?

069 / 2547 413 55